Die Analytische Psychologie, begründet von Carl Gustav Jung, ist eine der großen Schulen der psychodynamischen Psychotherapie und in der psychotherapeutischen Versorgung in vielen Ländern fest etabliert.

Obwohl Jung selbst seine Laufbahn als empirischer Forscher an der Universität Zürich begann, ist die Analytische Psychologie seitdem in eine gewisse Distanz zu Wissenschaft und Forschung geraten. Es besteht ein großer Bedarf an Forschung sowohl zu den Konzepten der Analytischen Psychologie als auch zur Wirksamkeit ihrer therapeutischen Methoden.

Deshalb hat das internationale Netzwerk für Forschung in der Analytischen Psychologie eine neue Buchreihe im Verlag Alber gestartet. Sie soll ein Forum bieten für wissenschaftliche Forschungsarbeiten zu Konzepten, Teilbereichen und Wirkungen der Methoden der Analytischen Psychologie. Mit Forschung in diesem Kontext ist gemeint, dass in systematischer Weise Daten (Testergebnisse, Statistiken, Texte, Interviews, Bilder, Träume etc.) gewonnen und diese mit einer definierten Forschungsmethode ausgewertet
werden. Die Ergebnisse werden in der in der Wissenschaft üblichen Form dargestellt. Die Reihe soll auf diese Weise zur Förderung einer Forschungskultur in der Analytischen Psychologie und einer besseren wissenschaftlichen Fundierung ihrer Konzepte beitragen. Begrüßt werden Monografien und Sammelbände in deutscher und englischer Sprache.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Herausgeber.

Herausgeber: Christian Roesler

Beirat: Eckhard Frick, Evgeny Gutyrchik, Isabelle Meier, Anette Müller, Lutz Müller, Elisabeth Schörry-Volk