Die Professur von Cord Benecke wurde nun ausgeschrieben. Bewerbungen können bis zum 23.7.2026 eingereicht werden. Die Einstellung soll zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgen.
Aufgaben:
Gesucht wird eine international sichtbare Persönlichkeit auf dem Gebiet der Psychotherapieforschung. Ein besonderer Schwerpunkt der Professur soll auf der Erforschung der Wirksamkeit sowie der Prozesse unterschiedlicher etablierter psychotherapeutischer Praktiken (z.B. Verfahren und Methoden) liegen. Von der Stelleninhaberin oder dem Stelleninhaber wird erwartet, sich aktiv in Praxisnetzwerke einzubringen und auf der Grundlage der eigenen Forschungsergebnisse die Zukunft der psychotherapeutischen Praxis gestaltend voranzutreiben.
In der Lehre soll die Professur das Fach Klinische Psychologie und Psychotherapie in seiner gesamten Breite vertreten, dies umfasst sowohl den Bachelorstudiengang Psychologie als auch den Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie. Zu den zentralen Aufgaben gehört zudem die kooperative Leitung der Hochschulambulanz. Dabei legt die Universität Kassel großen Wert darauf, dass die Professur Vielfalt und Integration unterschiedlicher psychotherapeutischer Verfahren fördert. Die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung gehört zu den Dienstaufgaben.
Voraussetzungen:
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen gemäß §§ 67, 68 des Hessischen Hochschulgesetzes (HessHG). Vorausgesetzt werden eine Promotion in Psychologie sowie einschlägige zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation). Voraussetzung zum Zeitpunkt der Bewerbung ist die in Deutschland erteilte oder anerkannte Approbation in Psychologischer Psychotherapie sowie die Fachkunde in tiefenpsychologisch fundierter oder analytischer Psychotherapie. Gefordert wird ein Nachweis über die erfolgreiche Kooperation mit Vertreter:innen anderer anerkannter psychotherapeutischer Verfahren bzw. über Fort- und Weiterbildungsleistungen in anderen anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. Außerdem ist umfangreichere klinische Erfahrung (z. B. Behandlungs- und Supervisionstätigkeit) erwünscht.
Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Expertise in der empirischen Psychotherapieforschung durch einschlägige Publikationen in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review belegen. Wir erwarten eine inhaltliche Anschlussfähigkeit an Forschungsschwerpunkte der klinischen und nicht-klinischen Fachgebiete des Instituts für Psychologie sowie des Fachbereichs Humanwissenschaften. Ferner werden Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln sowie der Nachweis hochschuldidaktischer Kompetenzen und besonderen Engagements in der Lehre vorausgesetzt.
Das Institut für Psychologie bekennt sich zu Transparenz und intersubjektiver Überprüfbarkeit von Forschung (Open Science, einschließlich Open Data, Open Materials und Präregistrierung). Bewerberinnen und Bewerber werden daher gebeten, darzulegen, wie sie diese Ziele in der Vergangenheit verfolgt haben.
Internationale Bewerbungen sind willkommen. Das Institut für Psychologie strebt zudem eine Erhöhung des Anteils von Professorinnen an und bittet um Bewerbungen von qualifizierten Frauen.
Für Rückfragen steht Prof. Dr. Christoph Flückiger, Tel.: +49 561 804-3584, zur Verfügung.